Wenn es mit dem Ausbildungsplatz nicht klappt

Ob mit Hauptschulabschluss, mittlerer Reife oder Abitur – irgendwann endet im Leben eines jungen Menschen die Schullaufbahn. Nicht jeder aber hat das Glück, einen Ausbildungsplatz zu ergattern. In diesem Fall ist ein Plan B gefragt.

"Wie soll es nach der Schule weitergehen?", ist wohl die Frage, die junge Menschen am meisten quält. Nur in seltenen Fällen gibt es Menschen, die schon immer wussten, was sie werden wollen. Doch irgendwie, vielleicht auch aus Zukunftsangst, wird angefangen, sich zu bewerben. Mal von ganzem Herzen, mal eher halbherzig. Derjenige, der einen Ausbildungsplatz zugesagt bekommt, ist erstmal glücklich. Doch was kann man tun, wenn es partout nicht klappen will?

Nun in Selbstmitleid zu versinken, bringt nichts. Die Zeit bis zum nächsten Bewerbungsphase muss sinnvoll überbrückt werden, damit der Lebenslauf keinen Knick bekommt.

Freiwilliger Wehrdienst bei der Bundeswehr – eine lukrative Chance

Seit Aussetzung der Wehrpflicht bietet die Bundeswehr jungen Frauen und Männern die Chance, sich für einen freiwilligen Wehrdienst von 7 bis zu maximal 23 Monaten zu melden. Wer kein Problem hat, einen Dienst an der Waffe zu verrichten, der sollte sich bei dem nächstgelegenen Karrierecenter in jedem Fall einmal informieren. Die Bundeswehr bietet ein großes Aufgabenspektrum und neben einem einem lukrativen Wehrsold gibt es viele weitere interessante Leistungen. Übrigens hat jeder freiwillig Wehrdienstleistende in den ersten sechs Monaten die Möglichkeit jederzeit ohne Angabe von Gründen zu kündigen.

Ein Auslandsjahr - Abstand vom Gewohnten

Wer bereit ist, das eigene Land zu verlassen, sollte sich nach Möglichkeit für ein Auslandsjahr entscheiden. Als junger Mensch ist man noch unabhängig und kann leicht mal für ein Jahr verschwinden. Das schafft nicht nur Abstand zu gewohnten Verhältnissen, sondern bringt auch Zeit. Zeit, um persönlich zu reifen und um sich Gedanken über die Zukunft zu machen. Nebenbei kann man z.B. durch Entwicklungsarbeit noch etwas Gutes bewirken, was sich auf spätere Bewerbungen niemals negativ auswirken kann.

FSJ & FSÖ - bürgerschaftliches Engagement

Wen es nicht in die Ferne treibt, der kann dennoch einen Dienst an der Gesellschaft leisten. Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) und Freiwilliges Ökologisches Jahr (FSÖ) sind dazu die Stichworte. Während dieser Zeit erhält der Freiwillige ein kleines Taschengeld. Außerdem werden in den meisten Fällen Unterkunft und Verpflegung gestellt. Das FSJ sowie das FSÖ können in den unterschiedlichsten Einrichtungen abgeleistet werden.

Zeit nutzen und aus Fehlern lernen

Unabhängig davon, wie man die Zeit bis zur zweiten Bewerbungsphase überbrückt, sollte man die Zeit nutzen und aus Fehlern lernen. Hat man beim ersten Mal möglicherweise nur 10 Bewerbungen geschrieben, sollten es beim zweiten Mal vielleicht 30 und mehr sein. Ist man bei den AC-Tests immer wieder schlecht abgeschnitten, sollte man diese Tests trainieren.

Niemals sollte man den Mut verlieren, denn am Ende geht es darum, den gewählten Weg bestmöglich zu verkaufen!

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