Ob MySpace, XING, meinVZ oder Facebook - soziale Netzwerke liegen, besonders bei jungen Menschen, voll im Trend. Nie wieder vergisst man einen Geburtstag und Freundschafts(daten)pflege wird zum Klax. Doch Vorsicht: Wer zu unachtsam mit seinen Daten umgeht, bekommt den Bumerang-Effekt in Form eines Karriere-Killers zu spühren.
Während es früher noch verstärkt Demonstrationen gegen überwachungsstaatliche Tendenzen gab, vielleicht oder gerade aufgrund der Erfahrungen mit dem Dritten Reich und der DDR, wachsen zurzeit Generationen heran, die sich keinerlei Gedanken mehr über Datenschutz machen.
Wer sich bei einem sozialen Netzwerk anmeldet, gibt mehr oder weniger freiwillig eine Menge Daten von sich preis. Stehen im Telefonbuch nur Vor- und Nachname plus Telefonnummer, so sind es in sozialen Netzwerken Namen, politische Richtungen, Geschmäcker und vieles mehr.
Bei einigen sozialen Netzwerken sind die Profile sogar im Web frei zugänglich, so dass Suchmaschinen in kürzester Zeit diese Daten zugänglich machen, wenn man den entsprechenden Namen eingibt. Hierzu sollte man wissen, dass alles, was den Weg einmal ins Internet gefunden hat nicht mehr so leicht heraus kommt. Auch ein Abmelden vom Netzwerk hilft dann nicht mehr weiter.
Die große Gefahr besteht darin, dass Personalabteilungen und auch Behörden auch mit der Zeit gehen und im Internet aktiv sind. So können begangene Jugendsünden eine mögliche Karriere schon beenden, bevor sie angefangen hat. Diese Fälle häufen sich zurzeit, genau so wie Ermittlungsbehörden Verfahren gegen Jugendliche, meistens wegen illegalem Drogenkonsum, eingeleitet haben.
Nachfolgend ein paar Tipps zu einem bewussteren Umgang mit den eigenen Daten:
- Bei sozialen Netzwerken die Datenschutzmöglichkeiten, die es gibt, ausnutzen.
- In jedem Fall verhindern, dass Profile im Internet für jeden zugänglich sind.
- Niemals verfängliche Bilder ins Netz stellen.
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